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phänomen “praxisschock”

Nicht selten sehen sich junge Lehrpersonen am Anfang ihrer Berufspraxis mit der Realität konfrontiert,  kaum das in der Praxis realisieren zu können, was man aufgrund theoretischer Einsichten für richtig hält bzw. sich für den Unterricht vorgenommen hat.
In einer Phase der Überforderung werden folglich eigene Haltungen und Einstellungen hinterfragt, sodass eine Unsicherheit im Auftreten zurück bleibt. Ein Praxisschock resultiert daher aus dem Spannungsverhältnis zwischen Theorie und Praxis bzw. der Vorstellung zum eigenen Lehrauftrag und der schulischen Realität.
Es gibt wenig befriedigende Lösungen, wie man in der LehrerInnenausbildung mit diesem Spannungsverhältnis umgeht bzw. angehende Lehrpersonen darauf vorbereiten kann. Wir sehen den Ursprung von Unsicherheit und Überforderung im Lehrberuf in der unzureichenden Vorbereitung für interaktive Prozesse zwischen SchülerInnen und Lehrperson. Zu sehr wird auf die Ausbildung und Weitergabe theoretischen Wissens und didaktischen Know Hows gepocht, zu wenig wird auf die zwischenmenschlichen Prozesse und psychodynamischen Faktoren im Lehrberuf Rücksicht genommen.

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Mit unserem Ansatz stärken wir junge Lehrpersonen in der Entwicklung ihrer Rolle, indem wir sie im Aufbau von Beziehung zu den SchülerInnen unterstützen. Dabei helfen wir funktionales Wissen und eigene Vorstellungen den Lehrberuf betreffend zu festigen, gleichzeitig aber auch Sensibilität für die personalen Aspekte dahinter zu entwickeln. Durch die Reflexion der Erfahrung in einem Wellenkreise.Projekt wird schließlich ein Verständnis für die Komplextität des Lehrberufs unterstützt und damit der Entstehung eines Praxisschock entgegen gewirkt.